Psychotherapie – mein Verständnis


Mein Verständnis von Psychotherapie ist es, meine KlientInnen dort abzuholen, wo sie im Moment stehen und ein Stück ihres Weges zu begleiten. Gemeinsam werden vergangene Erfahrungen reflektiert und aufgearbeitet, die Gegenwart beleuchtet sowie zukünftige Perspektiven betrachtet und Handlungsmöglichkeiten erarbeitet.


Dadurch ist es möglich, den eigenen Lichtstrahl im Lebenskreis zu erweitern und zu drehen, um blinde Flecken zu erhellen und seinen eigenen „Lichtkegel“ besser kennen zu lernen. So gelingt eine Einordnung und Strukturierung vorhandener Themen, eine Erweiterung des Handlungsspielraumes und ein Fokus auf vorhandene Stärken und Ressourcen – eine gute und notwendige Basis, um Entscheidungen zu treffen und eigene Lösungen zu entwickeln.

Durch das „Beleuchten“ von wichtigen Beziehungen ist ein besseres Erfassen des „Lichtkegels“ von anderen möglich, um den Sinn von Verhalten und Handlungen in der Interaktion zu verstehen.

Psychotherapie – meine Richtung und Haltung


Meine gewählte Richtung ist die systemische Einzel-, Paar- und Familientherapie. Dabei stehen sowohl die Person als auch die Systeme, die sie umgeben (Familie, Beruf, Freunde,…) im Fokus. Mit jeder Entwicklung einer Person verändert sich auch das System. Die Idee ist durch Gesprächsimpulse und Interventionen Veränderungen anzustoßen und dadurch (Weiter-)Entwicklung aus einem Problemfeld oder einer Krise zu ermöglichen, für sich und die involvierten Systeme. 


Die grundlegende Haltung resultiert aus einem positiven Menschenbild, die Beziehung zu KlientInnen ist geprägt von Wertschätzung und Wertfreiheit, Neugier sowie Ressourcen- und Lösungsorientierung.

Anwendung

  • Fragestellungen – Jobwechsel, Erziehungsthemen, Partnerschaft, Aufgabenvielfalt, Umgang mit Mitmenschen
  • Selbstreflexion -  Eintauchen in die eigene Geschichte, um sich selber besser kennen und spüren zu lernen 
  • Einschränkungen des Alltages –  Drucksituationen, Motivationstiefs, Stimmungsschwankungen, Überforderung
  • Psychische Belastungen und psychosomatische Störungen  – depressive Verstimmungen, Burn-Out, Schlafstörungen, Panikattacken uvm.

Methodik

  • Fragen und nachfragen
  • Zuhören und in eigenen Worten wiederholen 
  • Andere Denkwege anbieten, dadurch neue Möglichkeiten und Ordnungen schaffen
  • Interventionen (Systembrett, Teilearbeit, Bildkarten, narrative Elemente,…) wo passend einsetzen

Rahmen

  • Einzeltherapie
  • Paartherapie
  • Familientherapie
  • Gruppenaustausch

Ablauf


Telefonische Kontaktaufnahme
Abklärung des Themenschwerpunktes und der Erwartungshaltung sowie Informationen über das Erstgespräch - bei Passung Terminvereinbarung


Erstgespräch
erstes Kennenlernen, Informationen über Möglichkeiten und Grenzen der Therapie, weitere Vorgangsweise und Konditionen, Zielsetzung für einen Therapieprozess – bei Passung Vereinbarung von Folgegesprächen (Anzahl abhängig vom Therapieziel und Prozessverlauf)


Folgegespräche
Zielbearbeitung, Prozessbetrachtung und Feedbackschleifen in gemeinsamer Abstimmung - bei subjektiver Zielerreichung Prozessende 


Abschlussgespräch und Resümee 

Mein Erfahrungshintergrund und
Lebens(abschnitts-)rollen


Kind, Tochter und Schwester, Schülerin, Studentin, (Welt-)Reisende, Läuferin, Wirtschaftspädagogin, Personalentwicklerin, Personalleiterin, Lehrende, Beraterin, Coach, Psychotherapeutin, 3fache Mama, Ehefrau, Freundin 

Kontakt

Mag.a Sonja Karall
Psychotherapeutin (in Ausbildung unter Supervision)
Hauptstraße 4, 7082 Donnerskirchen

E: sonja@praxis-karall.at
T: 0676/3002282